Der schwierige Teil ist nie die App allein, sondern die Schnittstelle zwischen ihr und deiner n8n-Instanz. Diese Seite nimmt sich vier Aufgaben vor und zeigt jedes Mal beide Seiten: was in n8n passiert und was in der App.
Zwei Angaben genügen: die Adresse deiner n8n-Instanz und ein n8n-API-Key. Beides bleibt auf dem Gerät – der Key wandert in den iOS-Schlüsselbund und nicht auf unsere Server.
https://meine-instanz.app.n8n.cloud – ohne Pfad dahinter.Dann ist die Public API auf deiner Instanz nicht aktiviert. Bei einigen Hosting-Paketen und in manchen Selbsthosting-Konfigurationen ist sie standardmäßig aus. In selbst gehosteten Instanzen lässt sie sich über die n8n-Einstellungen bzw. die Umgebungsvariablen einschalten; bei einem gehosteten Paket entscheidet der Tarif darüber.
Ohne Public API kann keine App mit deiner Instanz sprechen – auch unsere nicht. Das ist keine Einschränkung von WorkflowBuddy, sondern die Schnittstelle selbst.
Zwei häufige Ursachen: Der API-Key wurde beim Kopieren abgeschnitten, oder in der URL steht ein Pfad zu viel. Trage die reine Basis-Adresse ein – nicht die URL des Editors und nicht /api/v1 am Ende.
Im iOS-Schlüsselbund deines Geräts. Auf Wunsch schützt Face ID oder Touch ID den Zugang zur App und das Anzeigen des Keys. Wir speichern deinen n8n-API-Key nicht.
Du legst pro Workflow eine Überwachungsregel an: was gemeldet wird, wie oft geprüft wird und wann Ruhe herrscht. Den Rest erledigt die Überwachung auf unserem Server – auch wenn die App geschlossen ist.
Nichts. Und das ist Absicht: WorkflowBuddy fragt die n8n-API nach den Ausführungen deiner Workflows. Es wird kein Error-Node eingesetzt, kein Workflow verändert und nichts in deiner Instanz installiert.
Das heißt auch: Ein Workflow, den du morgen anlegst, lässt sich sofort überwachen – du musst ihn nicht vorbereiten.
Fehler-Alarme für deinen wichtigsten Workflow sind der kostenlose Einstieg Free – ein Workflow, ohne Zeitlimit. Die Überwachung aller Workflows sowie die Vorfalltypen abgebrochen und festhängend gehören zu Premium Premium, ebenso die Ruhezeiten und das feinere Prüfintervall.
Geh die drei Punkte der Reihe nach durch: Sind Benachrichtigungen für WorkflowBuddy in den iOS-Einstellungen erlaubt? Ist für genau diesen Workflow eine Überwachungsregel aktiv? Und fiel der Zeitpunkt in deine Ruhezeiten?
Bleibt es dabei, schick dir über die Regel eine Test-Benachrichtigung. Kommt die an, liegt es nicht am Zustellweg.
Du wählst zwischen 5, 15, 30 und 60 Minuten. Geprüft wird auf unserem Server, nicht auf dem Telefon – die Benachrichtigung kommt also auch, wenn die App geschlossen ist. Der Hinweis „iOS-Minimum: 15 Min" in der App betrifft nur die Aktualisierung der Ansicht im Hintergrund, nicht die Alarme.
Kostenlos läuft die Überwachung mit der Voreinstellung von 15 Minuten; die Stufen wählen kann, wer Premium hat. Wer es auf die Sekunde braucht, nimmt die Push-API: Dann meldet der Workflow selbst, in dem Moment, in dem etwas passiert.
Eine, die begonnen hat und nach einer von dir gesetzten Zeitspanne immer noch läuft. Typischerweise wartet sie auf einen externen Dienst, der nicht mehr antwortet. Offene Freigaben zählen ausdrücklich nicht dazu – die dürfen warten.
Wenn dein Workflow selbst am besten weiß, wann es etwas zu sagen gibt: ein Schlüssel aus der App, ein gewöhnlicher HTTP-Request-Node in n8n – kein Code-Node, keine Signatur.
wb_ und liegt anschließend im Schlüsselbund dieses Geräts.Einen HTTP-Request-Node einfügen, Methode POST, und den Schlüssel als Header mitgeben. Als Body reicht schlichtes JSON:
POST https://companion.amelus.de/api/notify
Authorization: Bearer wb_...
Content-Type: application/json
{
"title": "Rechnungslauf fehlgeschlagen",
"message": "Ausführung 4711 ist bei Schritt 3 gestoppt",
"severity": "warning"
}
severity ist optional und kennt info, warning und critical; ohne Angabe gilt info.
Kostenlos sind 50 Nachrichten pro Tag Free, mit Premium 500 pro Tag Premium. Beides zählt pro Gerät.
Der Schlüssel ist unbekannt oder wurde widerrufen. Beim Rotieren wird der alte Schlüssel sofort ungültig – dann muss auch das Credential in n8n ausgetauscht werden. Achte außerdem darauf, dass im Header wirklich Bearer vor dem Schlüssel steht.
Das Tages- oder Minutenkontingent ist erschöpft. Der Antwort liegt ein Retry-After-Header bei, der sagt, ab wann es wieder geht. Ein Workflow in einer Schleife ist die übliche Ursache.
Dann hat unser Server die Mitteilung angenommen und weitergereicht, iOS sie aber verworfen. In aller Regel sind die Benachrichtigungen für WorkflowBuddy ausgeschaltet. Die App sagt dir das inzwischen im Push-API-Bildschirm, statt Erfolg zu melden und nichts zu liefern.
Ja, so viele wie du willst. Leg ihn in n8n einmal als Header-Auth-Credential an, dann greifen alle Workflows darauf zu und ein Wechsel ist eine Änderung an einer Stelle.
Der Workflow hält an und fragt dich; deine Antwort setzt ihn fort oder bricht ihn ab. In einem Satz: eine Mitteilung aufs Telefon, ein Tippen, weiter geht's – ohne n8n zu öffnen.
Zwei Standard-Nodes, kein Code.
https://companion.amelus.de/api/approval, Header Authorization: Bearer wb_... (derselbe Schlüssel wie bei der Push-API). Der Body wird als Expression gesetzt:{{ JSON.stringify({
title: 'Rechnung 4711',
message: 'Zahlung über 2.400 € freigeben?',
resumeUrl: $execution.resumeUrl,
expiresAt: new Date(Date.now() + 60*60*1000).toISOString()
}) }}
{{ $json.query.decision }}, der die Werte approve und reject auseinanderhält.expiresAt gesetzt ist – der verbleibenden Zeit.Ein Schlüssel wird nicht gesondert eingerichtet: Freigaben nutzen denselben Push-API-Schlüssel, haben aber ihr eigenes Kontingent.
Die haben wir selbst getroffen, jede kostet einen halben Abend:
$execution.resumeUrl unverändert durchreichen. Häng nichts an, insbesondere kein ?decision=approve. Seit n8n 2.33 trägt die Resume-URL bereits eine Signatur; ein zweites ? zerstört sie, n8n antwortet mit 401 und im Log der Instanz steht nichts Auffälliges. Den Entscheidungs-Parameter setzt der Endpunkt.
$execution.resumeUrl wörtlich in der Anfrage, und die Freigabe kann nirgendwohin zurück.
Kostenlos sind 5 Freigaben pro Tag Free – genug, um das Ganze an einem echten Workflow auszuprobieren –, mit Premium 200 pro Tag Premium. Dieses Kontingent ist von dem der gewöhnlichen Nachrichten getrennt: Ein gesprächiger Workflow kann dir also keine Freigabe wegnehmen.
Direkt vom Gerät an deine eigene n8n-Instanz. Unser Server reicht die Mitteilung weiter und speichert die Fortsetzungs-Adresse nie. Die App wiederum ruft ausschließlich Adressen auf, deren Host zu einer von dir eingerichteten Instanz gehört – eine untergeschobene Adresse führt nirgendwohin.
Kein Problem. Die Anfrage wird bereits bei der Zustellung gespeichert, nicht erst beim Antippen. Sie steht als Karte auf dem Dashboard, solange sie offen ist.
Die Ausführung wurde in der Zwischenzeit fortgesetzt, ist abgelaufen oder wurde abgebrochen. Häufigste Ursache im Test: der Workflow wurde im Editor erneut gestartet (siehe Stolperfalle 3).
Die App verweigert absichtlich jeden Aufruf an einen fremden Host. Das passiert, wenn der Workflow auf einer Instanz läuft, die in der App (noch) nicht eingerichtet ist – oder wenn die Instanz dort unter einer anderen Adresse steht, etwa intern statt öffentlich.
Dann hat der Workflow kein expiresAt mitgeschickt. n8n teilt die Frist des Wait-Nodes von sich aus nicht mit, deshalb schickt sie der Workflow – fehlt sie, zeigt die App die Anfrage lieber ohne Countdown, statt eine Frist zu erfinden.
Schreib uns an info@amelus.de oder nutze das Kontaktformular. Was hier fehlt, gehört meistens auf diese Seite – Hinweise darauf sind uns willkommen.